23 May 2013

Cold and wet...

Official email from Oberfeld (in German)
Guten Tag allerseits,
Das Giesfreundliche Wetter hält an..., die trockenen Stunden, in denen man etwas im Garten tun kann, sind im Moment eher selten.
Die Wildkräuter wachsen weiter... nach der Mail von letzter Woche erreichten mich noch zwei Hinweise bzgl. des Weißen Gänsefuß: man kann ihn nämlich auch essen. Ein Beitrag aus dem Internet dazu im Anhang.
Weiteres zum Hacken: Außer zur Bekämpfung der Quecke ist es vorteilhaft, möglichst flach zu hacken. Die Wildkräuter trocknen dann an einem schönen Tag schnell aus. Mit den im Schuppen als Ziehhacke bezeichneten Geräten ist das gut zu machen, man kann die Erde ganzflächig, flach durchschneiden und trennt dadurch auch alle Würzelchen durch. Nur bei der Quecke muss man tiefer gehen, wenn man die Ausläufer erwischen möchte. Das ist aber momentan nur zwischen den Kohlpflanzen oder auf der Freifläche gut möglich, zwischen den Möhren etc. würde ich im jetzigen Stadium noch nicht tiefer lockern, um nichts zu zerstören. Die Kartoffeln können nach und nach angehäufelt werden, dann hat man gleichzeitig eine Verschüttung der Wildkräuter. Richtig groß muss der Damm erst während der Knollenbildung sein, damit die neuen Kartoffeln nicht ans Licht kommen und somit nicht grün werden. Man kann immer mal wieder etwas mit der Hand in den Damm graben und sich den Ansatz der Knollen ansehen. Leicht anhäufeln kann man auch alle Kohlpflanzen und besonders auch den Lauch, der dann längere weiße Schäfte ausbildet. Der Salat mag es dagegen nicht, der möchte frei im Wind schwingen können....
An den Kartoffelpflanzen wurden die ersten Gelege der Kartoffelkäfer gesichtet (an der Blattunterseite). Sie in diesem Stadium zu entfernen ist angenehmer und vorbeugender als später die Maden zu zerdrücken oder auf andere Weise zu entfernen.
Die Tauben haben wieder den Kohlrabi und anderes liebgewonnen. Sie picken die Blätter besonders im hinteren Teil des linken Gemüsestreifens zur Rosenhöhe hin ab. Auch der Mais wird teilweise von Vögeln ausgerissen. Es gibt noch Saatgut zum Nachsäen im Schuppen. Gegen Tauben können die aufgehängten CDs helfen, allerdings konnte ich gestern auch eine sehr zahme beobachten, die sicher schwierig abzuschrecken ist. Krähen machen sich aus all dem ohnehin nicht besonders viel.
Gestern abend habe ich den Klee vorne, hinten und am rechten Rand gemäht. Das Schnittgut kann gut als Mulchmaterial zwischen den Pflanzen genutzt werden, was wie schon gesagt vielfältige Vorteile bietet. Sammeln Sie das Schnittgut gerne ein und verteilen Sie es auf Ihrer Parzelle. Eine Heugabel ist auch im Geräteschuppen vorhanden.
Bitte legen Sie keine Steinreihen oder -haufen auf dem Grünstreifen an, sondern verfrachten gesammelte Steine auf den Steinhaufen vorne am Zaun links neben dem Komposthaufen, damit schadlos gemäht werden kann.
Noch ein Hinweis: sollte jemand sich mit seinem Saisongarten übernommen haben und absehen, dass ihm die Bewirtschaftung zu viel werden sollte, finden sich sicherlich noch Menschen, die einen Garten übernehmen würden, ich erhalte laufend noch Anfragen.
Radieschen und Spinat lassen sich inzwischen gut essen...

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