Official email from Oberfeld (in German)
Guten Tag allerseits,
Guten Tag allerseits,
Das Giesfreundliche Wetter hält an..., die trockenen Stunden, in
denen man etwas im Garten tun kann, sind im Moment eher selten.
Die Wildkräuter wachsen weiter... nach der Mail von letzter Woche
erreichten mich noch zwei Hinweise bzgl. des Weißen Gänsefuß: man kann ihn
nämlich auch essen. Ein Beitrag aus dem Internet dazu im Anhang.
Weiteres zum Hacken: Außer zur Bekämpfung der Quecke ist es
vorteilhaft, möglichst flach zu hacken. Die Wildkräuter trocknen dann an
einem schönen Tag schnell aus. Mit den im Schuppen als Ziehhacke
bezeichneten Geräten ist das gut zu machen, man kann die Erde ganzflächig,
flach durchschneiden und trennt dadurch auch alle Würzelchen durch. Nur
bei der Quecke muss man tiefer gehen, wenn man die Ausläufer erwischen
möchte. Das ist aber momentan nur zwischen den Kohlpflanzen oder auf der
Freifläche gut möglich, zwischen den Möhren etc. würde ich im jetzigen
Stadium noch nicht tiefer lockern, um nichts zu zerstören. Die Kartoffeln
können nach und nach angehäufelt werden, dann hat man gleichzeitig eine
Verschüttung der Wildkräuter. Richtig groß muss der Damm erst während der
Knollenbildung sein, damit die neuen Kartoffeln nicht ans Licht kommen und
somit nicht grün werden. Man kann immer mal wieder etwas mit der Hand in
den Damm graben und sich den Ansatz der Knollen ansehen. Leicht anhäufeln
kann man auch alle Kohlpflanzen und besonders auch den Lauch, der dann
längere weiße Schäfte ausbildet. Der Salat mag es dagegen nicht, der
möchte frei im Wind schwingen können....
An den Kartoffelpflanzen wurden die ersten Gelege der Kartoffelkäfer
gesichtet (an der Blattunterseite). Sie in diesem Stadium zu entfernen ist
angenehmer und vorbeugender als später die Maden zu zerdrücken oder auf
andere Weise zu entfernen.
Die Tauben haben wieder den Kohlrabi und anderes liebgewonnen. Sie
picken die Blätter besonders im hinteren Teil des linken Gemüsestreifens
zur Rosenhöhe hin ab. Auch der Mais wird teilweise von Vögeln ausgerissen.
Es gibt noch Saatgut zum Nachsäen im Schuppen. Gegen Tauben können die
aufgehängten CDs helfen, allerdings konnte ich gestern auch eine sehr
zahme beobachten, die sicher schwierig abzuschrecken ist. Krähen machen
sich aus all dem ohnehin nicht besonders viel.
Gestern abend habe ich den Klee vorne, hinten und am rechten Rand
gemäht. Das Schnittgut kann gut als Mulchmaterial zwischen den Pflanzen
genutzt werden, was wie schon gesagt vielfältige Vorteile bietet. Sammeln
Sie das Schnittgut gerne ein und verteilen Sie es auf Ihrer Parzelle.
Eine Heugabel ist auch im Geräteschuppen vorhanden.
Bitte legen Sie keine Steinreihen oder -haufen auf dem Grünstreifen
an, sondern verfrachten gesammelte Steine auf den Steinhaufen vorne am
Zaun links neben dem Komposthaufen, damit schadlos gemäht werden
kann.
Noch ein Hinweis: sollte jemand sich mit seinem Saisongarten
übernommen haben und absehen, dass ihm die Bewirtschaftung zu viel werden
sollte, finden sich sicherlich noch Menschen, die einen Garten übernehmen
würden, ich erhalte laufend noch Anfragen.
Radieschen und Spinat lassen sich inzwischen gut essen...
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