We need to bring some air into the ground so the roots can breath a little bit. You may have noticed that some of our vegetables have not grown very much...
Official email from Oberfeld (in German)
Liebe GärtnerInnen,
Official email from Oberfeld (in German)
Liebe GärtnerInnen,
Immer noch ist das Hacken aus meiner Sicht Thema Nummer 1 im Moment.
Gar nicht mal nur, um die in diesem Jahr mit Vorsprung wachsenden
Wildkräuter im Zaum zu halten, sondern besonders auch, um Luft in den
Boden zu bringne. Es gibt leider einige Stellen im Garten, an denen viele
Pflanzen sehr verhalten voran kommen. Die Gründe sehe ich in den nassen,
kalten Wochen. Ohne Wasser geht zwar auch nichts voran, aber ohne Luft
eben auch nicht. Die Pflanzenwurzeln brauchen Luft zum Atmen und viele der
wichtigen Mikroorganismen, die dabei helfen, dass Nährstoffe verfügbar
sind ebenso. Besonders im Frühling wird natürlicherweise aus Humus
Stickstoff mobilisiert. Dazu braucht es Wärme, Wasser und Luft.
Mit der Wärme ist es besser geworden, aber die Luft fehlt zum
Teil noch. Also: möglichst überall oberflächlich die harte Kruste brechen,
die Erde etwas auflockern und das Gießen erstmal sein lassen, denn
dadurch wird die Oberfläche nur wieder fest. Wasser ist wirklich genug
da. Lieber die Erde nach dem Hacken mit Mulchmaterial abdecken (ganz
hinten und vorne an der Straße, aber auch in den gemähten
Grünstreifen findet man noch etwas) Dann trifft Regen nicht mehr
direkt auf den Boden und macht auch die Erde nicht mehr so hart. Durch das
Hacken habe ich die Hoffnung, dass die Pflänzchen auch dort, wo das
Wachstum ins Stocken geraten ist wieder in Gang kommt. Beim Hacken können
auch gleich noch manche Kartoffeln und der
Lauch angehäufelt werden.
Ernte: Der Kopf- und Bataviasalat gerät zum Teil bald ins Schießen
und sollte geerntet werden. Auch beim Pflücksalat kann man sich vielfach
bedienen. Die Fenchelknollen sind bald soweit, auch diese geraten ins
Schießen, wenn man zu lange mit der Ernte wartet. Beim Stielmangold
zwischen den Salatpflanzen können immer die äußeren Stiele
abgebrochen oder abgeschnitten werden, dann wächst er innen weiter. Beim
Brokkoli haben wir dieses Jahr eine samenfeste Sorte, keine Hybride.
Hybridsorten sind Kunstprodukte. Man kann diese Pflanzen nicht nachbauen,
d. h. nicht einfach Samen ernten und wieder aussäen, um wieder die
gleiche Sorte zu erhalten sondern es entsteht beim Nachbau eine wilde
Mischung von Pflanzen. Hybridsaatgut muss jedes Mal neu "hergestellt"
werden, indem kontrolliert eine definierte Elternlinie mit einer anderen
gekreuzt wird. Um unsere Abhängigkeiten von konventionellen
Züchtungsunternehmen zu verringern habe ich dieses Jahr versuchsweise die
samenfeste Sorte ausgewählt. Sie macht jedoch nicht wie gewohnt große
Brokkolistrünke, sondern eher viele kleine, genau weiß ich auch noch
nicht, wie sich die Sorte verhalten wird. Man kann jetzt vielfach schon
kleine Röschen finden. Ich würde empfehlen, diese schon zu ernten, da sie
sonst in die Blüte schießen werden und auf ein weiteres Verzweigen der
Pflanze mit weiteren Früchten setzen.
Nach Spinat, Salat und Fenchel entsteht neuer freier Platz, wo noch
einiges gepflanzt und gesät werden kann:
Kohlrabi, Salat, Fenchel, Grünkohl, Mangold, Radieschen, einen
zweiten Satz Zuckererbsen oder Buschbohnen um den Erntezeitraum zu
verlängern, weitere Möhren, Mais....
No comments:
Post a Comment