Official email from Oberfeld (in German)
Hallo allerseits,
Hallo allerseits,
Erntemäßig gibt es wenig Neues zu dem, was ich schon bei den letzten
Rundschreiben ansprach: Kopfsalat, Fenchel und Zuckererbsen haben es eilig. Wenn
letztere abgeerntet sind, kann man die Pflanzen ausreißen und als Mulch z.B.
zwischen den Kohl ausbreiten. Zuckererbsen können auch noch gesät werden,
genauso wie Kohlrabi oder Fenchel, um weitere Ernten zu haben. Mairübchen können
weiter geerntet werden und auch beim Schnittmangold würde ich die komplette
Reihe einmal abschneiden, auch wenn die Blätter noch nicht so groß sind. Die
älteren Blätter werden nämlich schon krank (braune Punkte) und wenn man länger
wartet, muss man immer mehr aussortieren. Ein Schnitt stimuliert oft die
Pflanzen zu weiterem Wuchs, das könnte dieses Jahr gut sein, wo ja gerade der
Schnittmangold Mühe hat, in Gang zu kommen. Beim Pflücksalat werden viele Mühe
haben, mit der Ernte hinterher zu kommen. Auch hier macht es Sinn, die Blätter
nicht zu alt werden zu lassen, da sonst vieles von unten gammelt. Lieber
abschneiden oder pflücken und verschenken, der wächst jetzt zügig nach bevor der
dann (vielleicht im August) in die Blüte schießt. Wer darüber hinaus Pflücksalat
ernten möchte, kann jetzt auch nochmal nachsäen.
Die Kartoffeln freuen sich zum Teil, nochmal gehackt/gehäufelt zu werden.
Der Damm sollte so groß sein, dass keine Knollen ans Licht wachsen, da sie dann
grün werden.
Wer seine Freifläche nicht anderweitig nutzt, kann gerne von den
Gründüngungsmischungen im Schuppen etwas aussäen, es freut sich dann der Boden
und die Insekten. Und Wildkräuter können sich weniger verbreiten.
Es lohnt sich Quecke etc. weiterhin zu stören, ihre Hauptwachstumsperiode
ist zwar vorbei, aber bis zum Herbst können sie immer noch einen rechten
Grünfilz verursachen.
Schöne Sommertage und Grüße
Jens Müller Cuendet
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