5 July 2013

Harvest and Care

Official email from Oberfeld (in German)
 
Hallo allerseits,
Erntemäßig gibt es wenig Neues zu dem, was ich schon bei den letzten Rundschreiben ansprach: Kopfsalat, Fenchel und Zuckererbsen haben es eilig. Wenn letztere abgeerntet sind, kann man die Pflanzen ausreißen und als Mulch z.B. zwischen den Kohl ausbreiten. Zuckererbsen können auch noch gesät werden, genauso wie Kohlrabi oder Fenchel, um weitere Ernten zu haben. Mairübchen können weiter geerntet werden und auch beim Schnittmangold würde ich die komplette Reihe einmal abschneiden, auch wenn die Blätter noch nicht so groß sind. Die älteren Blätter werden nämlich schon krank (braune Punkte) und wenn man länger wartet, muss man immer mehr aussortieren. Ein Schnitt stimuliert oft die Pflanzen zu weiterem Wuchs, das könnte dieses Jahr gut sein, wo ja gerade der Schnittmangold Mühe hat, in Gang zu kommen. Beim Pflücksalat werden viele Mühe haben, mit der Ernte hinterher zu kommen. Auch hier macht es Sinn, die Blätter nicht zu alt werden zu lassen, da sonst vieles von unten gammelt. Lieber abschneiden oder pflücken und verschenken, der wächst jetzt zügig nach bevor der dann (vielleicht im August) in die Blüte schießt. Wer darüber hinaus Pflücksalat ernten möchte, kann jetzt auch nochmal nachsäen.
Die Kartoffeln freuen sich zum Teil, nochmal gehackt/gehäufelt zu werden. Der Damm sollte so groß sein, dass keine Knollen ans Licht wachsen, da sie dann grün werden.
Wer seine Freifläche nicht anderweitig nutzt, kann gerne von den Gründüngungsmischungen im Schuppen etwas aussäen, es freut sich dann der Boden und die Insekten. Und Wildkräuter können sich weniger verbreiten.
Es lohnt sich Quecke etc. weiterhin zu stören, ihre Hauptwachstumsperiode ist zwar vorbei, aber bis zum Herbst können sie immer noch einen rechten Grünfilz verursachen.
Schöne Sommertage und Grüße
Jens Müller Cuendet

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