Official email from Oberfeld (in German)
Guten Tag allerseits,
folgende Pflanzen sind vom Laden für heute und Donnerstag
bestellt worden:
Salat
Endivie
Chinakohl
Grünkohl
Kohlrabi
Wirsing
Ringelblumen
Kapuzinerkresse
Dill
Petersilie (kraus und glatt)
Basilikum
Buschbasilikum
- alles vorbehaltlich Lieferbarkeit.
Ankunft Di: gegen 11 Uhr
Ankunft Do: später Nachmittag
Jetzt hat es ja glücklicherweise mal ein paar Liter
geregnet. Wenn die Erde es zulässt, kann man schon ein paar Möhrchen
ziehen (besonders, wo sie sehr dicht stehen) und frisch zum Abendbrot
(oder wie man will natürlich) verzehren. Auch bei den übrigen
Wurzelgemüsen kann man prüfen, wie weit und dicht sie stehen und evtl.
schonmal eine Kostprobe knabbern. Am längsten brauchen in der Regel die
Schwarzwurzeln. Auch Zwiebeln können nach Bedarf geerntet werden. Wer sie
lagern möchte, lässt sie lieber noch etwas wachsen. Zur längeren Lagerung
ist eine gute Trocknung entscheidend.
Wer Lust auf eigene Kartoffeln hat, kann auch hier schon
mal ein paar ausgraben. Vor Licht geschützt aufbewahren, damit sie nicht
grün werden. Die Käfer verabschieden sich so langsam, die Krautfäule
schreitet voran und lässt das Kraut langsam absterben. Dürre Blätter
zeigen also nicht Wassermangel an sondern die voranschreitende Krankheit.
Dagegen lässt sich auch nichts weiter tun. Ca. 14 Tage nachdem das Kraut
komplett abgestorben ist, werden die Knollen schalenfest und sind dann
grundsätzlich lagerfähig. Wer nicht einen besonders kühlen Keller hat,
lässt sie aber lieber noch in der Erde bis in den Oktober oder sogar
November hinein, wo sie sich dann erfahrungsgemäß besser halten.
Der Pflücksalat schießt nun und wird bitter. Wen das nicht
stört, der kann natürlich weiter davon essen, ansonsten bietet es sich an,
nochmal Salat nach zu pflanzen für die Herbsternte.
Viele Grüße
Jens Müller Cuendet
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